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Der kleine Daft Punk Bruder im N8

13 Mai

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAbstreiten lässt es sich sicherlich nicht, dass man an diesem Pfingstsonntag, 11.05., das traumhaft schöne Wetter genießen sollte. Doch spätestens wenn die Sonne untergegangen ist, das Grillwürstchen verdrückt oder die letzte Maibowle auf der Maiwoche getrunken wurde, sollte man sich als Osnabrücker-Szenekenner hinaus in die Nacht wagen. Genauer gesagt ins N8 in die Neulandstraße, denn House In The Sky trumpfte mal wieder auf.

So ließ Veranstalter Ino gleich zwei DJs einfliegen: Extra aus Paris kam Play Paul, der kleine Bruder der einen Daft Punk-Hälfte. Für den Tech-House Floor wurde der Münchener Markus Metha verpflichtet. Play Paul der in der Vergangenheit mit seinen Produktionen für Gigolo, Kitsune etc. von sich reden ließ, zeigte sich in dieser Nacht als Rockstar mit langen Haaren und Whiskey in der Hand.

Im Mainfloor wärmten bereits die Klangpiloten aka Luna Tom und Starcy die Gäste, die langsam aus den Biergarten die Tanzfläche stürmten, musikalisch vor. Punkt zwei trat dann der Franzose hinter die Turntables und präsentierte ein energiegeladenes DJ-Set mit reichlich Elektro. Das war erst ganz ungewohnt, da man Play Paul eher mit Mikro in der Hand seine Songs wie „La La Land“ live performen kennt.

Gleichzeitig startete nebenan Markus Metha und schaffte es auch, die letzten Gartenfreunde rein in den Tech-Floor zu holen. Er steigerte seinen Sound und brachte eine gewisse Spannung rein, die er bis zum Schluss aufrechterhielt. Die letzte Schicht war den Residents und der Osnabrücker Posse überlassen.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Pioneer Alpha Festival

30 Okt

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Pioneer Alpha Festival in der Sport & Kongresshalle Schwerin ist eine Reise wert! Deswegen reisten nicht nur Leute aus ganz Mecklenburg-Vorpommern an, sondern nahmen für dieses Festival auch den weiten Weg wie wir aus Nordrhein-Westfalen in Kauf, aber auch aus Niedersachsen, Berlin und auch Hamburg. Es wurden über 70 internationale DJs und Live Acts auf 6 Areas angekündigt.

Um kurz nach 2 Uhr versammelte man sich in der Mainarea, hier startete ein spezielles Alpha-Intro mit einer fetten Lasershow, danach übernahmen Voodoo & Serano das erste Set des Abends. Langsam aber sicher füllte sich die Halle.

In den Gängen zu den anderen Floors nutzen viele besonders am Anfang der Veranstaltung das reichhaltige Informationsangebot, vom offiziellen Alpha-Stand mit dem original Merchandise über Raveline-Ausgaben bis hin zu Aufklebern. Am Pioneer-Stand hatte man die Möglichkeit, das neuste Equipment zu checken. Schon ziemlich früh ging es knüppelhart in der Hardbase-Area zur Sache, umso ruhiger und gelassener konnte man es im Goa Heaven angehen lassen.

Im liebevoll dekorierten Superstar-Floor rockte – wer sonst auch – das Superstar DJ-Team, mit den Headlinern Steve Angello, Moguai und Tocadisco. Die von Starpoint Records aus Hamburg präsentierte House Suite wurde sehr gut von den Leuten angenommen, hier ließ man u.a. bei Swen G seine Hüfte schwingen, Play Paul aus Paris sorgte für den Electro-Sound und netten Gesangseinlagen u.a. bei seiner neuen Interpretation von „LaLaLand“.

Zurück zur Mainarea: hier standen natürlich die Macher auf der Bühne, mit dabei der immer noch BeatBox-Rocker WestBam, Michi Beck & DJ Thomilla aka Turntablerocker aus Berlin, live überraschten Northern Lite aus Erfurt mit einem für viele noch neuen Sound.

Die Nacht war lang und der Morgen kam dafür umso schneller, bis um 1 Uhr Sonntagmorgens wurde weitergefeiert. Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei, wenn es nächstes Jahr erneut heißt: Alpha, The International Electronic Music Festival.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)