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In der guten Stube beim Tante Mia tanzt – Festival in Vechta

13 Mai

Nun liege ich also in meinem Bett. Hier ist es kuschelig und warm. Das tut gut nach einem langen Festival-Tag. Die Beine sind schwer, die Füße platt vom vielen Laufen und Tanzen. Ein breites Grinsen huscht über mein Gesicht. Ja, bei Tante Mia in der guten Stube habe ich mich willkommen und wohl gefühlt! Kommando zurück auf heute morgen: Nordwestens größtes Electro-Festival startet Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 10. Mai 2018 bereits um 12.00 Uhr.

Seit drei Jahren ist Tante Mia tanzt die Alternative zu Bollerwagen-Touren am Vatertag. Auf vier Floors wird bis Mitternacht abgefeiert. Als wir das Gelände des Stoppelmarktes in Vechta gegen 14.30 Uhr betreten, ist gerade Prime-Time auf dem Mainfloor. Die Housedestroyer nehmen die Bühne auseinander und das animierfreudige Publikum mit.

Über das Wetter wollen wir nicht viele Worte verlieren, kurz: Es könnte besser sein! Da wir aber alle wissen, dass man es so annehmen muss, wie es halt ist, sind alle froh, über das Angebot an Regenponchos. Einen Unterschlupf bietet das Zelt, die Diele. Mit Discokugeln und karibischen Cocktails kann man sich hier schnell gedanklich in wärmere Gefilde beamen.

Ab und zu kommt dann auch mal die Sonne raus. Das gigantische Kettenkarussell steht allerdings still.

Die Mädchen zaubern sich echte Blumen ins Haar am Stand mit selbstgemachten Kränzen. Süße Idee!

Warsteiner ist auf dem Tante Mia tanzt das „einzig wahre“ Bier und nicht zu übersehen.

Dann hat Nacht | Hell das persönliche Tagesziel erreicht: Die gute Stube der Lausbuben. Der Osnabrücker Veranstalter ist outstanding auf dem Festival. Die Musik, die Leute, die Künstler, alles ist hier „irgendwie anders“. Für uns, wie nach Hause kommen!

Lausbube Frank Kruse gibt gerade ein paar Ibiza-Klassiker vergangener Zeiten zum Besten, wie „Needin’ U“ von David Morales.

Rechts und links bettet eine Standuhr die Bühne ein, im Retro-TV werden die Künstler übertragen. Kultig ist das grüne dicke Plüsch-Sofa direkt auf der Stage neben dem DJ-Pult. Hier ist ein Platz geschaffen für die imaginäre Tante Mia.

Mit Frankey & Sandrinos „Acamar“, übergibt Frank Kruse dann an die Kittballer Tube und Berger aus Leverkusen.

Bei einer weiteren Erkundungstour über das Festival stolpern wir über einen Shisha-Stand. Der Zusammenhang zur elektronischen Musik ist uns nicht klar. Dann lieber eine vegetarische Leckerei an einer der vielen Snackbuden!

Leider kostet es in diesem Jahr etwas, seinem Grundbedürfnis nachzugehen. Sorry, aber eine Toiletten-Flatrate für fünf Euro sollte man bitte noch einmal überdenken!

Die Lausbubenstage hatte übrigens Newcomer Sören Fischer eröffnet. Bekannt u.a. aus dem Holy Poly Club in Osnabrück, war er der verdiente Sieger des DJ-Contests.

Wer die Lausbuben kennt, weiß, dass Louis Dinkgrefe einfach dazugehört. Louis` Slot war von 13 bis 14.30 Uhr, knapp verpasst!

Doch den Streich des Ober-Lausbuben, den machen wir mit. Konzentriert und in seiner Musik versunken, greift Dansir zur beliebten Lausbuben-Trickkiste. Schon für dieses Set hat sich der Weg gelohnt!

Etwas Abwechslung erleben wir nebenan in der Bassküche. Bei Audiotricz geht es mächtig zur Sache. Die Crowd hüpft, springt und erlebt den Hardstyle.

Dann freuen wir uns auf ein altbekanntes Gesicht: Felix Kröcher, der gestern noch im Fusion in Münster gespielt hat und heute der Mainact der Lausbuben ist.

Tante Mia tanzt ist nicht einfach nur ein Festival, sondern auch ein Treffpunkt der Szene und so staunen wir nicht schlecht, als wir ein weiteres bekanntes Gesicht treffen. Tocadisco, der selbst vor drei Jahren die Mainstage des Strandfiebers gerockt hat (Anmerkung der Redaktion: Festival vom gleichen Veranstalter; plus2event GmbH). Heute klappert Tocadisco selbst als Gast die Floors ab und nimmt ab 20.30 Uhr an der elektronischen Märchenstunde von Bebetta teil. Mit rosa Köpfchen und einem Lächeln im Gesicht, macht es wahnsinnig Spaß, Bebetta zu beobachten.

Ziemlich schnell wird es dunkel. Die Bühnen strahlen so eine Helligkeit und Wärme aus, dass es nicht so schnell kalt wird.

Mit Feuerwerk im Hintergrund übernimmt Panik Pop das letzte Set des Abends. So wie es sich für die Lausbuben gehört!

Auf die nächsten Streiche!

Danke an Tante Mia!

Sonnenfrau

Bildergalerie: By Nacht-Hell: https://flic.kr/s/aHsmfJx5Vs

By Frank Schürmann: https://flic.kr/s/aHsmhSUQ94

Videos: Audiotricz: https://youtu.be/sG7wH2Y7SMw

Panik Pop: https://youtu.be/fXYY58dQYUc

Kühles Strandfieber Festival mit wärmenden Klängen

16 Mai

p5141910Es ist kurz vor 19 Uhr am Donnerstag, 14.05.2015 (Christi Himmelfahrt) als Tocadisco zusammen mit seiner Frau aus Brasilien die DJ-Kanzel emporklettert. Belohnt wird er mit einem phänomenalen Blick über die tausenden Köpfe auf der Waldbühne in Goldenstedt. Viele Mädels haben sich ganz festivallike mit Blumenkränzen geschmückt, einige Jungs toben zu den letzten Klängen der Housedestroyer, die im wahrsten Sinne des Wortes den Floor auseinandergenommen haben. Ein paar Minuten vorher hatte uns Roman Böer aka Tocadisco Rede und Antwort gestanden:

Wir erinnern uns an alte Zeiten. Bereits 2003 wurde Tocadisco durch seinen fulminanten Hit „Nobody Likes The Records That I Play“, an die Spitze katapultiert, damals noch auf Superstar Recordings veröffentlicht. Roman berichtet, dass Jan Meiners von den Housedestroyern ihn zum Strandfieber Festival geholt hat. Jan kennt er von Tocacabana-Events in der Nähe. Früher hat er oft in Südamerika gespielt und ist von Deutschland aus geflogen, jetzt ist es umgekehrt. Er schwärmt von Brasilien, dem schönen Wetter und seinem entspannten Leben dort. Gestern hat Tocadisco in seiner Heimat Mönchengladbach in der „Nacht“ gespielt. Insgesamt bleibt er fünf Tage in Deutschland. Morgen macht er einen kurzen Abstecher zu seiner Ma, dann geht´s von Frankfurt zurück nach Brasilien. Am Samstag steht er bereits im Audio Club in Sao Paulo. Als wir uns nach seinen musikalischen Plänen erkundigen, verrät Roman, dass bald eine neue Nummer auf WePLAY kommt und es in letzter Zeit viele Tocadisco-Remixe gab. „Jetzt freue ich mich auf mein Set und das gemischte Publikum hier“, so seine Worte zum Abschluss.

Schade eigentlich, dass Tocadisco die Sonne Brasiliens nicht mit nach Goldenstedt bringen konnte. Bei einer Höchsttemperatur von 16 Grad war es durchgehend bewölkt, dafür blieb es trocken.

DSC_0270Zur Mittagszeit hatten wir bereits lässige Stunden auf dem Lausbuben-Floor verbracht, dort wo soundmäßig unser Herz schlägt. Wie letztes Jahr lag die Bühne der Osnabrücker Veranstalter eingebettet im Wald. Die Artists spielten vor einer wahnsinnigen Kulisse. Nach seinem Set schnappten wir uns Rich vom Dorf , der uns erklärte, wie es zu „Tächno“ gekommen ist, seiner Organisation für Parties, Musik und Booking:

Vor 18 Jahren hat der gebürtige Richard den Film Sonnenallee im Kino geschaut. Davon schwärmt er noch heute. Bei einer Szene kritzelt der Hauptdarsteller die Worte „Rock & Pop“ auf sein Unterhemd. Das machte Richard mit dem Wort „Tächno“ nach und schrieb es so, wie seine Mutter Techno aussprach. Das Label gibt es jetzt knapp zwei Jahre. Gestern hat Rich vom Dorf  im Uebel & Gefährlich aufgelegt und sich direkt danach in den Zug gesetzt, um hier pünktlich auf der Matte zu stehen. Goldenstedt kannte er vorher noch nicht. Am Lausbuben-Floor gefallen ihm besonders die verrückten Typen, die zur Musik abgehen, wie derjenige, der den ganzen Tag mit einem Froschschirm tanzt. Richard bedauert, nicht mehr lange bleiben zu können, sein Zug zurück nach Hamburg fährt gleich, denn die Nacht ohne Schlaf war lang. 

Ohne Panik, dafür aber mit einer smoothen Gesangseinlage, machten die Jungs von Panik Pop weiter, die bereits letzten Samstag für die Lausbuben gespielt hatten, gefolgt von Mirco Niemeier (Kiddaz.FM) aus Berlin und Talul aus Dresden.

Für uns war es an der Zeit, den dritten und letzten Floor auf dem Strandfieber Festival zu erkundigen, den es in dieser Form im letzten Jahr noch nicht gab. Überhaupt war das Gelände vergrößert. Vorbei ging es an dem reichhaltigen kulinarischen Angebot. Eyecatcher war der mobile Schabernack-Wagen mit Glitzer, Seifenblasen und mehr.

p5141934An der Strandbühne angekommen erhaschten wir einen Blick auf den Hartensbergsee. Die Düsseldorfer Rafael und Mikio von Plastik Funk hatten gerade die Massen gerockt, als um 20 Uhr Anie von den 2Elements in Startposition ging. Leider fiel ihre bessere Hälfte July an diesem Tag aus. Was dann passierte muss man selbst gesehen haben: Die zierliche Blondine lieferte eine Show ab, die ihresgleichen sucht. Das war kein reines DJ-Set, sondern eine Performance! Von Anfang an forderte sie das Publikum zum Mitmachen auf: „Put Your Fucking Hands Up!“. Hielt dabei eine überdimensionale Hand hoch, riss selbst ständig die Arme in die Höhe und kletterte zu ihren Fans an die Absperrung, um mit ihnen zu feiern und anschließend einen riesigen Ball in der Menge verschwinden zu lassen.

Wir wollten nun die restliche Nacht, die länger ging als geplant, in unserer Homebase ausklingen lassen. Das Berliner Duo von den Pornbugs spielte in gewohnter Bondage-Marnier und fesselte die Leute an den Floor. Die Lausbuben Dansir und Louis Dinkgrefe gaben sich den langen Schluss. Mirco Niemeier hatte noch nicht genug und schien so geflasht, dass er als Dritter im Bunde seinen Teil dazumischte.

Und so war auch fast die nächtliche Kälte vergessen. Aber nur fast, denn es waren gefühlte eisige 8 Grad. Da half nur noch Tanzen, aber es gab auch keinen Grund rumzustehen, das Strandfieber hatte uns alle gepackt.

Sonnenfrau

Bildergalerie:

Teil 1 by Sonnenfrau: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652873737735

Teil 2 by Frank Schürmann: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157652495370329

Videos:

Housedestroyer: https://youtu.be/yQNKGWGnBog

Anie, 2Elements: https://youtu.be/YUR3hl1Zhl8



 

Gold zum 20. Jubiläum – Nature One 2014

4 Aug

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWie passend zum diesjährigen 20. Jubiläum: Kurz vor dem Festival meldete I-Motion, dass die Nature One unter dem Motto „The Golden 20“ mit 72.000 Karten zum ersten Mal ausverkauft wäre. Das bedeutete bereits im Vorfeld Gold für den Veranstalter. Reine Besucher des Campingplatzes sollten aus Kapazitätsgründen bitte nicht anreisen. Ja, es gab sie wirklich in der Vergangenheit, die Leute, die gar keine Eintrittskarte hatten und mit einer eigenen Bühne und Musik nicht ein einziges Mal den Campingplatz verließen. Das hat mit dem eigentlichen Event nichts zu tun! Alle anderen konnten bereits ab Donnerstag, 31.07.2014 den Weg ins Hunsrück antreten, um schon beim Mixery Opening mit dabei zu sein und an vier Tagen und drei Nächten möglichst viel von den 300 DJs und Live-Acts mitzubekommen.

Dieses Jahr war es auch für mich ein Jubiläum: Nature One die 15. In den Jahren habe ich einige kommen und gehen sehen. Was hatte sich konkret geändert? Die Location wurde natürlich immer weiter ausgebaut bzw. vergrößert und die Musikstile unterliegen einem ständigen Wandel. Doch es gibt tatsächlich Leute, die es im wahrsten Sinne des Wortes „ganz nach oben“ geschafft haben und jetzt selbst als DJ oder Stagemanager auf den großen Bühnen aktiv sind. Früher haben sie als junge Raver auf den Floors gefeiert und werden nun zu Recht bejubelt. Eins ist für alle, die noch dabei sind, geblieben: Die Liebe zur elektronischen Musik in all ihren Facetten.

Zu Beginn entdeckten wir Freitagabend im Eingangsbereich einen Trend 2014: Turnbeutel mit Aufschriften wie Rave, Techno und mehr wurden von Stick That an ihrem eigenen Stand angeboten. T-Shirts, Tops und Aufkleber ergänzten den handmade Stuff. Nacht | Hell entschied sich für „Sexy Rave Gurke“.

Stefan Dabruck heizte gerade die Meute auf dem OpenAirFloor ein. Zu diesem Zeitpunkt, 21 Uhr, war schon viel los. Im Anschluss daran ging es für ihn zu seinem Label-Floor: WePLAY präsentierte sich zusammen mit BUCK ROGERS auf dem zweiten Berg links, der schon von weitem durch riesige weiße Ballons zu erkennen war. Dort spielte Stefan nicht selbst, sondern ließ anderen Künstlern den Vortritt. Es gab ein großes Wiedersehen mit den WePLAYern Falko Niestolik, Jean Elan, Brockman & Basti M und Tocadisco.

Am Samstag wurde uns die Weitläufigkeit der alten Raketenbasis Pydna in Kastellaun bewusst, das gesamt genutzte Gelände betrug 2014 stolze 350.000 qm. Über dem Golden20-Floor thronte eine überdimensionale Geburtstagstorte mit goldenen Kerzen, mit dabei Jungs der 1. Stunde, wie Charly Lownoise & Mental Theo und Hooligan.

Zur Nature One gehört genug Kondition dazu, um alle Floors auf den Bergen zu erklimmen. Belohnt wird man durch den fantastischen Ausblick. Leider gibt es bis heute nur kleine Tritt-Bretter, die nach oben führen. Hier müsste dringend mit festen Treppenstufen nachgebessert werden, zu oft gab es schon Stürze, die mit Nasenbluten geendet haben. Die alten Bunker sind dagegen als Partylocation wie gemacht. Hier kann wie bei Acid Wars richtig gebrettert werden.

Insgesamt gab es 23 Bühnen. Auf dem OpenAirFloor wurden die Besucher auf eine riesige LED-Wand hinter der Bühne projiziert, das sorgte für ein Wir-Gefühl bei jedem einzelnen. Der Century Circus hat eine Dimension angenommen, dessen komplette Größe man nicht mehr abschätzen kann. Brian Sanhaji spielte live, vor dem Nature One-Altmeister Felix Kröcher. Weitere harte Töne gab es von Klaudia Gawlas, die Frau mit dem Herz am rechten Fleck, Global-Player Chris Liebing und dem Lächler Marco Bailey.

Um kurz nach eins startete das riesige Geburtstags-Feuerwerk, die Berge waren überfüllt, um einen möglichst guten Platz zu erwischen und das Spektakel chillig zu beobachten. Robin Schulz, der vorher noch schweißgebadet im House of House aufgelegt hatte, gab dann noch eine Runde auf seinem Label-Floor. Die Osnabrück-Rufe folgten ihm bis auf dem Berg. Peer Kusiv tat es ihm gleich und spielte auch erst im House-Zelt live und dann bei WePLAY.

Besonders auffällig war dieses Jahr, dass viele Leute etwas mitgebracht hatten: Ob aufblasbare Gummitiere, oder auch Puppen (ja auch richtige für Kinder) bei den Jungs und Fächer und Blumenkränze bei den Mädels.

Wer selbst nichts dabei hatte, besorgte sich etwas. Bei Dominik Eulberg im House of House konnte ich meinen Augen nicht trauen und stand wortwörtlich im Wald: Sträuche, bzw. ganze Bäume wurden ausgerissen und in die Luft gehalten. Was sehr passend war, da der „Waldmensch“ Dominik, Student der Biologie ist und für seine Natur- und Tiergeräusche bekannt ist. Doch die Natur im schönen Hunsrück sollte erhalten bleiben. Mein Appell: Das nächste Mal bitte Plastikpflanzen mitbringen, die halten auch länger.

Den totalen Abriss auf dem OpenAirFloor veranstalteten DBN mit EDM-Klängen gepaart mit der fröhlichen Stimme von Cosmo Klein, was für eine Kombi! Die Masse stand drauf und folgten den Befehlen der Jungs, tausende Menschen setzten sich auf Kommando hin und sprangen dann wieder auf.

Mein favorite Set hörte ich dann im House of House beim Berliner Holgi Star. Das war eine Wohltat für meine Ohren, hier kam Underground-Feeling auf.

Dann kam der Moment, auf den ich gewartet hatte: Die Sonne ging auf und DJ Dag aus Frankfurt startete das letzte Set um 7 Uhr auf dem OpenAirFloor, der Klassiker schlechthin. Als Opener spielte er „Follow me“, das neue Release von ihm & Matthew Kramer auf WePLAY. Harmonische eineinhalb Stunden führten durch diesen besonderen Sonntagmorgen und dann zum gebührenden Abschluss.

Bei der Abreise gegen Mittag bildeten sich lange Schlangen bis zur Autobahn und es dauerte ewig, bis man die erst mögliche Auffahrt erreichen konnte. Als wir dann unterwegs von heftigen Regenschauer inklusive Aquaplaning überrascht wurden, wurde uns erst einmal bewusst, wie stimmig alles vor Ort war.

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157645760886468/

Videos:

Falko Niestolik: http://youtu.be/zKTa8jCIfH4

DJ Dag: http://youtu.be/nP5NHwl9feI

Nature One -Das 13. Land-

6 Aug

Für viele ging es schon Donnerstag los zum großen Mixery-Opening auf dem Campingplatz, bevor am Freitag, 03.08., das Dreizehnte Land, besser gesagt die Nature One 2007 auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna im wunderschönen Hunsrück startete. Musikalische Höhepunkte waren in dieser Nacht Paul van Dyk auf dem Open Air Floor, Moonbootica im House of House und Felix Kröcher im Century Circus. Nach einer kleinen Mütze Schlaf ging es Samstag bei strahlendem Sonnenschein um 18 Uhr weiter.

Im Medienzelt trafen sich Karotte und Andi von sunshine live zu einer kampfreichen Kickerrunde. Tocadisco präsentierte ein beeindruckendes Set auf dem Open Air Floor. Highlight in dieser Nacht war das Feuerwerk um 1 Uhr nachts zu der Performance von Nature One Inc.

Danach folgte ein gut gelaunter Carl Cox. Die Stimmung war ausgelassen, auch bei den Artists. Insgesamt feierten 50.000 Menschen das ganze Wochenende bis zum Sonnenaufgang.

(Veröffentlicht im SMAG-Magazin)

Pioneer Alpha Festival

30 Okt

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Pioneer Alpha Festival in der Sport & Kongresshalle Schwerin ist eine Reise wert! Deswegen reisten nicht nur Leute aus ganz Mecklenburg-Vorpommern an, sondern nahmen für dieses Festival auch den weiten Weg wie wir aus Nordrhein-Westfalen in Kauf, aber auch aus Niedersachsen, Berlin und auch Hamburg. Es wurden über 70 internationale DJs und Live Acts auf 6 Areas angekündigt.

Um kurz nach 2 Uhr versammelte man sich in der Mainarea, hier startete ein spezielles Alpha-Intro mit einer fetten Lasershow, danach übernahmen Voodoo & Serano das erste Set des Abends. Langsam aber sicher füllte sich die Halle.

In den Gängen zu den anderen Floors nutzen viele besonders am Anfang der Veranstaltung das reichhaltige Informationsangebot, vom offiziellen Alpha-Stand mit dem original Merchandise über Raveline-Ausgaben bis hin zu Aufklebern. Am Pioneer-Stand hatte man die Möglichkeit, das neuste Equipment zu checken. Schon ziemlich früh ging es knüppelhart in der Hardbase-Area zur Sache, umso ruhiger und gelassener konnte man es im Goa Heaven angehen lassen.

Im liebevoll dekorierten Superstar-Floor rockte – wer sonst auch – das Superstar DJ-Team, mit den Headlinern Steve Angello, Moguai und Tocadisco. Die von Starpoint Records aus Hamburg präsentierte House Suite wurde sehr gut von den Leuten angenommen, hier ließ man u.a. bei Swen G seine Hüfte schwingen, Play Paul aus Paris sorgte für den Electro-Sound und netten Gesangseinlagen u.a. bei seiner neuen Interpretation von „LaLaLand“.

Zurück zur Mainarea: hier standen natürlich die Macher auf der Bühne, mit dabei der immer noch BeatBox-Rocker WestBam, Michi Beck & DJ Thomilla aka Turntablerocker aus Berlin, live überraschten Northern Lite aus Erfurt mit einem für viele noch neuen Sound.

Die Nacht war lang und der Morgen kam dafür umso schneller, bis um 1 Uhr Sonntagmorgens wurde weitergefeiert. Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei, wenn es nächstes Jahr erneut heißt: Alpha, The International Electronic Music Festival.

(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)

Ruhr In Love – Schmetterlinge im Bauch

21 Jun

RLRIL1RLRIL2RLRILBilder(Veröffentlicht im Raveline-Magazin)