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Wettersicheres TakaTuka-Opening mit Dixon & Sascha Braemer am Coconut Beach

10 Mai

„ Am Sonntag bleibt es zwar trocken, wärmer wird es allerdings nicht…“ hallt die Radiostimme nach. Für Mitte Mai und Muttertag nichts, was uns erhellt. Gäbe es das TakaTuka-Opening nicht! Die Veranstalter trotzen den Aussagen und machen den Coconut Beach 100% wettersicher. Um die Eröffnung am 12.05.2019 soundmäßig aus allen Wolken fallen zu lassen, gibt es eine Kombi, in der jeder für sich, schon einmal einen Beach gesprengt hat:

Innervisions „Meister“ Dixon und whatiplay-Frontmann Sascha Braemer. Angesagte, gefragte und vor allem ehrliche elektronische Musik, zwei musikalische Leckerbissen für jeden Kenner. Keiner außer Resident Steve Stix leitet das Opening ein.

Der Dancefloor ist in diesem Jahr um das Dreifache gewachsen, komplett überdacht mit Flextents aus Südafrika und beheizbar. Neue Möbel und Deko – wir sind gespannt!

Für die Frostbeulen: Am Sonntag sind sonnige 14 Grad angesagt. Plus die 7 Grad, die aufgeheizt wird, kommt der Dancefloor auf 20 Grad.

So kann die Saison starten!

Hier der Timetable:

14-16 Uhr Steve Stix
16-18 Uhr Sascha Braemer
18-21 Uhr Dixon
21-22 Uhr Sascha Braemer

Adresse: Coconut Beach, Am Hawerkamp 29a, 48155 Münster

Weitere Infos unter: https://www.coconutbeach.de/

Event: https://www.facebook.com/events/575693902878057/

Tickets: https://coconut-beach.ticket.io/qxh3r9hm/

Sonnenfrau

RAVE ON! – Wiedersehen alter Rave-Gefährten

20 Mrz

IMG_1605Was macht einen typischen Raver der 90er aus? Bunte, spitze Haare, neon Klamotten in Plüsch und wahrscheinlich noch einen Staubsauger auf dem Rücken?! Vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß. Aber die Sehnsucht ist für alte Rave-Gefährten groß, noch einmal in diese Rolle schlüpfen. Diesen Wunsch hat das Orga-Team rund um Alexander Jäger frühzeitig erkannt und lange geplant, um das RAVE ON! – Indoor Classic Festival in Münster auf die Beine zu stellen.

Bereits seit Monaten veröffentlichten sie alte Videos, Bilder und Biografien der Künstler.

Am Samstag, 18.03.2017 war es dann soweit: Ab 23 Uhr öffneten sich alle Türen des Fusions & Conny Kramers am Hawerkamp, um eine Nacht lang auf fünf Floors zu raven.

Nach der Jägermeister-Begrüßung und Aktion im Fotokasten ging es in die Main.

Dort spielte gerade DJ Da Carlo alte Klassiker, wie „Beachball“ von Nalin & Kane, „Kernkraft 400“ von Zombie Nation oder Fragma mit „Toca´s Miracle“. Lange nicht mehr im Club gehört und optimal um warm zu werden.

Erst langsam füllen sich die Hallen.

Nach einem Abstecher im Technokeller beim Münsteraner-Gefährten MGness, ging es hoch ins Conny Cramer, hier gab es real Housemusik by Hen B.

Das erste große Highlight war natürlich der Auftritt von Marusha. Da der Timetable bereits im Vorfeld veröffentlicht wurde, kamen viele erst nach Mitternacht.

Um Punkt 1 Uhr stand Marusha dann hinter den Turntables. Was soll man sagen? Auch die Rave-Göttin ist erwachsen geworden. Aber auch ohne grüne Augenbrauen, wirkte Ihre Performance mit dem kindlichen Charme und dem Spiel mit den Leuten, wie damals.

Die Main stand Kopf!

Zeit für ein bisschen Abwechslung und real House-Music. Die gab es bei Harry Bee & Werner von Lindenau im Conny Kramer. Auch hier liefen die Vinyls heiß.

Fast alle DJs spielten in dieser Nacht mit Platten und ihre alten Remixe. Da ist sicherlich ein Wunsch von vielen in Erfüllung gegangen.

Insgesamt war das Publikum sehr gemischt. Von alten Ravern in Jeanslatzhose und Longsleeve, bis auf das junge Mädel im knappen Top, war alles dabei.

Bei der RAVE ON! traf man auf alte Weggefährten, die längs in der Versenkung verschwunden waren, wie z.B. Mike Dragon, der bestens im Trancefloor (Fusion Box) aufgehoben war.

Im Fusion gings auf der Tanzfläche  mit „Hands up in the air“ weiter: Der Münsteraner Dune war am Start und führte die Leute in eine musikalische Zeitreise.

Neben seinen eigenen Rave-Klassikern war eines der Höhepunkte „Outside World“ von Sunbeam.

IMG_1628Richtig technoid abgegangen ist es zeitgleich bei Steve Mason: Dreckig, laut und schwitzig, der Tresor lässt grüßen!

Wir trafen auf die liebenswerte Nathalie de Borah, die sich schon mental auf Ihren anstehenden Gig vorbereitete. Mittlerweile ging Dunes Sound in Richtung Gabber.

Kein optimaler Übergang, aber durchaus machbar für Nathalie.

Nachdem die hartgesottenen Fans Dune huldigten, übernahm Mrs. de Borah. Warum nicht einen kurzen Break, um die Leute in eine ganz andere Welt zu entführen?!

Mit Klassikern, wie Emmanuel Top´s „Acid Phase“ oder „The Age of Love“ von Jam & Spoon, dabei wurde noch einmal ganz fest an den 2006 verstorbenen Mark Spoon gedacht.

Was für eine Nacht! Und ja, ab und zu tut es wirklich gut, noch einmal diese Zeitreise in die 90er zu erleben.

Danke dafür!

Nacht | Hell freut sich auf eine Wiederholung. Und verabschiedet sich mit den Worten: RAVE ON!

Sonnenfrau

 Bildergalerie: https://flic.kr/s/aHskSMzc7Q

 Videos:

 Dune: https://youtu.be/xR6gTitY5-c

 Nathalie de Borah: https://youtu.be/lHmWFYnueTc

 

Papierschnipselregen beim DOCKLANDS Festival 2016

31 Mai

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Papierschnipsel und Luftschlangen regnen am Samstag, 28.05.2016 vom Himmel. Bis auf zwei  Schauer bleibt es in Münster trocken. Kein stundenlanger Guss wie angekündigt. Das hat sich das DOCKLANDS verdient. Nach monatelanger Vorbereitungszeit meldet das Day & Night-Festival kurz vorher wieder „ausverkauft“. Die Leute vertrauen auf das angekündigte Line-Up.

Ab 11.30 Uhr startet der Einlass für maximal 12.000 Besucher. Wie im letzten Jahr erprobt eröffnen IN.DEED die Mainstage. Bereits um 13 Uhr steht das Berliner Duo Niconé & Sascha Braemer im Sonnenschein auf der Bühne, gefolgt vom Natur- & Tierfreund Dominik Eulberg.

Das dritte DOCKLANDS trumpft mit 90 Künstlern, 15 Club-Floors und einer zweiten Open Air Bühne auf.

IMG_8858Am anderen Ende des Geländes begrüßt Smirnoff im Sound Collective Camp die Münsteraner Cutmaster Jay & Khetama, ZOKA und Philipp Frey. Früher oder später stolpern alle am roten Musiktruck vorbei, liegt er doch direkt neben den Dixies. Mobilee-Chefin Anja Schneider bringt Newcomer Kevin Over mit. Aka Aka feat. Thalstroem rocken erst live die Mainstage und wechseln dann für ein DJ Set in Richtung Vodka.

Insgesamt kann 24 Stunden und mehr gefeiert werden. Da ist ab und zu Power-Chillen angesagt oder eine kalte Dusche mit dem Wasserschlauch in der ersten Reihe.

Ich bin überrascht von KiNK, den ich zum ersten Mal live höre. Wie es so oft ist, wenn man sich auf etwas einlässt, ganz ohne Erwartungen.

Der Mann mit der Maske Claptone, oder besser gesagt der „CRO der elektronischen Musik“ läutet die Abendstunden ein.

Einige Künstler, die tagsüber spielen, wie Moonbootica und Monika Kruse, bleiben in Münster, um die Nacht zum Tag zu machen.

Nach den letzten Claps kommt der Einzige mit einer Playtime von zwei Stunden: Headliner Solomun verströmt ab 20 Uhr Ibiza-Feeling mit Klassikern, wie „Bring it back“ von Moloko im Mix mit Donna Summer´s „I feel love“. Kein Wunder, dass der Diynamic-Mann eine eigene Dependance im Pacha hat.

Alles hat ein Ende, nur das DOCKLANDS hat mehr und noch die ganze Nacht vor sich.

IMG_8915Wer die Wahl hat, hat die Qual. Für uns geht es gezielt ins Fusion zum Monoparker Steve Stix und Sascha Braemer, der hier bereits einen Stammplatz hat.

Gerne hätten wir Mäuschen gespielt bei George Morel am Coconut Beach, Oliver Schories im Heaven und bei Acid Wars in der Sputnik Halle. Die Feiermeute verteilt sich auf die Clubs am Hafen und dem Hawerkamp. Neu hinzugekommen ist das AMP, u.a. mit A.N.A.L.

Lange Schlangen bilden sich, viele wollen „bei der Moni“ sein, wenn das Fusion dank Frau Kruse, zur Techno-Höhle mutiert.

Nacht | Hell macht noch nen Schlenker zu Dirty Doering – lost in music im Conny Kramer. Hier ist es so heiß, dass es von der Decke tropft. Und plötzlich ist er da -> der DOCKLANDS-Regen.

Sonnenfrau

Videos:

Solomun (Day): https://youtu.be/vsz-5xnJ2Is

Sascha Braemer (Night): https://youtu.be/1Q7srFr1kA0