10 Jahre Monopark mit dem doppelten Koletzki

3 Okt

OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Münster ist ein bisschen rougher!“ Die Aussage eines bekannten Acts geisterte mir in meinem Kopf rum, als ich mich am Vorfeiertag, Donnerstag, 02. Oktober, auf den Weg nach Münster machte. Da kamen die Erinnerungen an die alte Cosmic Club-Zeit hoch; seitdem sind weit über 10 Jahre vergangen. Genau so lange kenne ich Steven McInyre, DJ, früher Plattenladeninhaber und Mitarbeiter bei Elevator. Seit 2004 macht er bereits sein Ding mit Monopark, „electronic wildlife made in Münster“. Zu seinen musikalischen Gästen zählten bereits u.a. Aka Aka, André Galuzzi, Chris Tietjen, Karotte, Len Faki, Niko Schwind, Oliver Huntemann. Auch Oliver Koletzki ist ein gern gesehener Künstler und er selbst, laut eigenen Aussagen, „Münster“-Fan. So ist es nicht verwunderlich, dass Oliver sich in dieser Nacht zu einem doppelten Koletzki entpuppte und gleich zweimal auf dem Timetable vertreten war. Auf dem Hawerkampgelände herrschte bereits um Mitternacht reges Treiben. Die Leute wollten schnell aufs Gelände und von dort aus in die verschiedenen Clubs, wie das Fusion, Favela, Conny Kramer, Basement und die Box. Denn zur 10-jährigen Monopark-Sause wurden alle Bereiche bespielt und das, für nur „einmal Eintritt zahlen“. Unter den Besuchern waren viele Anhänger elektronischer Musik, enge Freunde und Bekannte von Steven, aber auch ein paar Studenten, die nicht nur ausschließlich der Musik wegen kamen, sondern einfach, um eine gute Party zu erleben. Ein paar Dirndl- und Trachtenträger, die nach einer Oktoberfestparty im benachbarten Zelt noch einmal Gas geben wollten, stießen in der Masse hervor. Nach einer Jägermeisterbegrüßungsrunde am Promostand ging es in die Läden. Im gut gefüllten Fusion legte bereits das Monopark-„Geburtstagskind“ Steven aka Steve Stix auf. Er bereitete das Publikum auf das Special-Set von Oliver Koletzki vor. Der Stil vor Talent-Labelchef fing in der Fusion-“Hölle“ ungewohnt hart an und wurde dann ab 3.30 Uhr zur „schnurrenden Katze“ im Conny Kramer, dem eher houselastigen Floor in dieser Nacht. Dort spielte Oliver vereinzelnd auch Selbstgemachtes, wie bekannte Hits und u.a. „Bring me home“ von seinem Album „I am ok“. Wer allerdings das „roughe“ Gefühl erleben wollte, ging die Treppen runter und war im Basement richtig. Hier im Keller spielte Bnton noch Vinyl, gefolgt von Falko Brocksieper, Lars Nielsen und Jon Asher. Zu der Münsteraner DJ-Posse gehören seit vielen Jahren MGness, Cutmaster Jay und Khetama, die ihrer musikalischen Stilart entsprechend, an den Reglern in den verschiedenen Floors anzutreffen waren. Neben Oliver Koletzki war für viele Gäste ein weiterer Berliner Act Grund, eine weite Anreise auf sich zu nehmen und ihn in Münster zu hören. Die Rede ist von Âme (französisch für Seele). Der auflegende Part Kristian Rädle bewies Durchhaltevermögen und ging vier Stunden hochkonzentriert in seiner Musik auf. Die Leute feierten ihn und es gab einige Fans, die das Fusion stundenlang nicht einmal verließen. Um 7 Uhr wurde er dann vom Münsteraner Kai Lorenzen abgelöst, der das Letzte aus sich und den Leuten rausholte.

Sonnenfrau

Bildergalerie: https://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157647908480047/

Videos:

Oliver Koletzki: http://youtu.be/o2_YlWjRI1s

Âme: http://youtu.be/lzCbXvP2bqk

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