DJ-Meeting mit Produzententreff

27 Jun

1009759_10201608061028409_2003844602_n[1]23 Jahre, was für eine stolze Zahl! Nachdem früher Discotheken wie die Turbinenhalle in Oberhausen, das Delta in Duisburg und das Prisma in Dortmund als Veranstaltungslocation dienten, wurde 2013 bereits zum zweiten Mal, das Kongresszentrum der Westfalenhallen ausgewählt.

In dieser neuen Konstellation hat sich einiges geändert: Am Dienstag, 25. Juni, öffneten sich bereits um 14 Uhr die Tore für Jedermann. Während der Fachbesucher früher nachweisen musste, beruflich regelmäßig in der Szene aktiv zu sein, ob als DJ, Clubbesitzer oder Labelinhaber, waren jetzt Musikinteressierte ohne Altersbeschränkung beim DJ & Producer Meeting willkommen.

Dieses Jahr wurde die Messe zusätzlich um das Segment „Producer“ erweitert. Veranstalter Caba Kroll erkannte den Trend, dass immer mehr DJs auch gleichzeitig produzieren wollen.

Im Goldsaal präsentierten Technikfirmen, wie u.a. Reloop, Denon und KORG ihren neuesten Stuff, während sich im Raum nebenan Medienpartner, wie sunshine live und SMAG, etc. zeigten.

Neben ein paar Schülern und Studenten, die es einrichten konnten auf einem Dienstagnachmittag vorbeizuschauen, traf man doch größtenteils die „altbekannten Hasen“.

Im Foyer wurden die guten alten Vinyls aufgelebt, unter dem Motto „Rettet das Vinyl“ gab es einige Raritäten zu erwerben.

Schon um 15 Uhr starteten die Workshops in fünf Sälen. Gabi Banfield, Inhaberin der ruhrstadtAGENTUR Com4, referierte über „Social Media For Artists“, das Thema bekam großen Zuspruch, die späten Teilnehmer ergatterten nur noch einen Stehplatz. Still wurde es, als Gabi zu den No Go´s bei Facebook, etc. kam. Ob sich jeder daran hielt?!

Jörg Stachowiak erklärte mit Andreas Schneider und Dr. Modular „analoge Klangerzeugung“, wie Musik mit einem Modularsystem fabriziert wird.

Begehrt war der Treff „Get Your Record Deal“, hier konnten junge Produzenten ihre Tracks direkt den A & Rs, vorspielen. Stefan Dabruck und Frank Klein von WePLAY nahmen sich viel Zeit für ein direktes Feedback, mit dabei waren auch Labels, wie Kontor, Embassy One, Armada, uvm. Ob wohl jemand direkt einen Plattenvertrag bekommen hat?

Ohne Dr. Motte gestaltete sich der Gema-Talk eher etwas eintönig und unspektakulär.

Leider gab es auch dieses Jahr keine direkte Aftershowparty. Pioneer hatte direkt im Eingangsbereich einen großen LKW mit reichlich DJ-Equipment aufgefahren. Hier hat der harte Kern bei 12 Grad das DJ & Producer Meeting bei dem ein oder anderen Drink ausklingen lassen.

Sonnenfrau

Bildergalerie: http://www.flickr.com/photos/97588792@N03/sets/72157634362169406/

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